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Das Blühende Barock, Basketballer, Film und Medien –
da war doch noch was? Stimmt: Weltweit ist die Zentrale Stelle
zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg
eine Institution in der juristischen und wissenschaftlichen
Aufarbeitung der millionenfachen Morde, die Deutsche
und ihre Handlanger an Juden, Kommunisten und vielen
anderen begingen, die nicht in ihr Weltbild passten.
Der Journalist und Gestalter Jochen Faber lässt Staatsanwälte und Polizisten berichten, die seit den späten 50er-Jahren versuchten,
die Verbrechen aufzuklären – damit der Rechtsstaat angemessen
mit dem Erbe des Unrechts-Regimes umgehen könne.
Und er erzählt die Geschichte der höchstrangigen SS-Generale,
die in der selben Stadt ihren Ruhestand in einem ruhigen bis
sympathisierenden Umfeld verbrachten.
Wie sich das Bewusstsein der Menschen von Ludwigsburg
entwickelt hat – ein Beispiel für die deutsche Gesellschaft
nach dem Ende des Faschismus – wird ebenso gezeigt
wie eine Liebeserklärung an die Menschenrechte. |
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